Fotos online verkaufen

Fotografen sind nicht immer nur Profis. Sehr viele Bilder, die heute im Internet verwendet werden, stammen sogar recht häufig von Amateuren, die damit Geld verdienen.

Wie das geht, und wie viel man durch den Verkauf eigener Bilder überhaupt verdienen kann, lesen Sie in unserem Beitrag.

Wie gut muss man als Fotograf sein?

Das hängt natürlich im Wesentlichen davon ab, inwieweit man seine selbst gemachten Bilder als Foto-Kunst oder als reine Gebrauchsbilder verkaufen möchte. Ein bisschen Ahnung von den Grundlagen der Fotografie und Technik sollte man schon mitbringen. Wer mit Photoshop Bilder optimieren kann, ist natürlich klar im Vorteil.

Für Gebrauchsbilder hängt die Latte dabei nicht ganz so hoch. Eine gewisse Qualität wird aber dennoch erwartet. Grobe fotografische Schnitzer darf ein Bild nicht aufweisen, das man verkaufen möchte.

Wer kauft meine Bilder?

Hier können Sie Ihre Bilder verkaufen:

Ein sehr hoher Bedarf für Gebrauchsbilder ist durchaus gegeben. Heute stammt die Mehrzahl der Bilder auf kostengünstig errichteten Webseiten von StockPhoto-Anbietern, wo man die Nutzungsrechte an einem Bild für geringe Beträge kaufen kann.

Auch diese Anbieter müssen ihre Bilder von irgendwoher beziehen. Die Vielfalt sollte möglichst groß sein, damit so viele Kundenvorstellungen wie möglich abgedeckt werden.

Daneben gibt es aber auch noch die klassischen Fotografen-Aufgaben: Fotos von Hochzeiten und Events, wie Parties und Firmenfeiern. Wer hier gute Fotos macht, kann sie dann auch später verkaufen.

Hier ist allerdings schon ein bisschen KnowHow gefragt. Hohe Nacharbeitszeiten und intensives Aussortieren der Bilder sollte nicht nötig sein. Das würde den Verdienst ansonsten zu weit schmälern.

Möglichkeiten, um eigene Fotos online zu verkaufen

Die Vorgehensweise ist dabei recht einfach. Wird das Bild verkauft, erlöst shutterstock dadurch in der Regel rund 1 – 4 Euro. Als Hobby-Fotograf erhält man dann für das Bild zwischen 20 und rund 60 % des Betrages, den shutterstock mit dem Foto selbst erzielt hat.

Bei anderen Anbietern können die Verdienste oft recht gering liegen. Dort erhält man pro Bild nur Bruchteile von Cents. Bei iStock sind es in der Regel um die 0,30 Cent.

Hier muss man schon sehr fleißig sein, und daneben auch noch sehr häufig den Geschmack der Käufer treffen, um tatsächlich nennenswerte Verdienste zu erzielen. Werden Bilder allerdings nicht exklusiv verkauft, bleiben sie in der Datenbank und man kann sie immerhin mehrfach anbieten.

Was man beim Verkauf der Fotos beachten sollte

Copyright

Auch wenn Sie Stockfotografie betreiben wollen, brauchen Sie bestimmte Freigaben. In der Fachsprache heißt das Property Release und Model Release. Für jede erkennbare Person auf dem Bild braucht man deren schriftliche (!) Zustimmung, dass sie damit einverstanden ist.

Für Gebäude gilt ähnliches, zumindest solange es sich nicht um öffentliche, sondern um private Gebäude handelt. Hier braucht man eine Zustimmung des Eigentümers, dass man das Bild des Gebäudes veröffentlichen darf.

Stil festlegen

Damit Bilder besser gefunden werden, sollte man immer eine eindeutige Bildaussage festlegen. Aussagekräftige Bilder werden in der Regel gern gekauft, weil sie eine Botschaft transportieren.

Tags

Damit sie auch passend gefunden werden, muss man sie beim Hochladen entsprechend mit Tags und Stichworten und einem passenden Titel versehen. Was hier funktioniert, ist in den meisten Fällen eine Sache von Erfahrung. Sie werden darin mit der Zeit wohl auch noch besser werden, und dann steigen auch die Verkäufe.

Fazit

Wer viel und gerne fotografiert, ist unserer Meinung nach bei shutterstock.com wahrscheinlich am besten aufgehoben. Hier halten sich Verdienstmöglichkeiten und Aufwand noch in einem vertretbaren Rahmen.

Die erforderlichen Freigaben sollte man aber immer beachten. Ohne entsprechende Freigabe werden Bilder sonst ganz sicher abgelehnt. Sich weiterzuentwickeln und ständig dazuzulernen halten wir persönlich ebenfalls für wichtig, wenn man wirklich mit Fotografie Geld verdienen möchte.

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Quellen

Bild: ©shutterstock – Maria Savenko

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