Erfahrungen mit Textbroker.de

Das Internet wächst so schnell wie nie. Weit über eine Milliarde Webseiten gibt es auf der Welt. Diese Seiten wollen natürlich auch mit Inhalten gefüllt werden. Dementsprechend hoch ist auch der Bedarf an Menschen, die Texte schreiben. Textbroker.de ist eine Plattform, die dabei Auftraggeber und Autoren zusammenbringt.

Es ist die älteste Plattform in diesem Bereich, die ihr recht brauchbares System über die Jahre auch deutlich weiterentwickelt hat. Texte schreiben ist eine Möglichkeit, Geld zu verdienen – allerdings mit einigen Einschränkungen.

Bei Textbroker.de ist klassischer Journalismus nicht gefragt

Hier kann man mit Texten Geld verdienen: textbroker.de

Wer viel Wissen versammelt, kann das gewöhnlich gut zu Geld machen, wenn er dabei auch noch schreiben kann. Im Internet und bei Webtexten kommt es allerdings in der Hauptsache auf andere Dinge an. Zwar gibt es Blogs, die auch informieren. Sie sind aber deutlich in der Unterzahl. In der Mehrzahl der Fälle muss sich eine Webseite rentieren – das bedeutet, etwas verkaufen.

Texte müssen also einerseits vor allem verkaufsfördernd sein, andererseits vor allem suchmaschinenoptimalen Kriterien entsprechen. Nur durch entsprechend aufbereitete Inhalte kann eine Webseite auch in den Suchmaschinenergebnissen nach oben klettern, und damit genug Besucher erzielen, um auch entsprechend Umsatz zu erzeugen.

Wer in diesem Bereich arbeiten möchte, sollte also wenigstens ein paar Grundkenntnisse über SEO-gerechte Texte und im Bereich Verkaufsförderung mitbringen.

Alternative: Meinungsumfragen beantworten und Geld verdienen

Bezahlte Online-Umfragen sind Befragungen zu unterschiedlichen Themen, bei denen die Meinung oder die Vorlieben der Teilnehmer abgefragt werden. Da die Beantwortung der Fragen Zeit kostet, wird im Gegenzug vom ausführenden Unternehmen eine Vergütung angeboten. Damit soll der zeitliche Aufwand der Teilnehmer für die Beantwortung der Fragen entschädigt werden.

Top 3 Anbieter von bezahlten Umfragen:

AnbieterAuszahlungArt der AuszahlungTest
Myiyo ab 20 €PaypalTestzum Anbieter
MeinungsOrtab 2,5 €PayPal, ProdukttestsTestzum Anbieter

Zeit- und Produktionsdruck bei textbroker.de

Wirklich Geld verdient nur, wer auch produktiv ist. Schreiben kann jeder, heißt es. Das stimmt soweit auch, als es das Aneinanderreihen von Buchstaben betrifft. Um damit auch einigermaßen vernünftiges Einkommen zu erzielen, muss man aber vor allem zielgerichtet, effizient und in hohem Tempo Texte produzieren können. Das wiederum ist nicht jedem gegeben.

Bei einer Entlohnung von durchschnittlich 5 – 10 Euro für einen 500-Worte-Text (das entspricht getippt etwa einer DIN A4 -Seite), hat man kaum Zeit für aufwändige Korrekturläufe und Wortgebastel. Eine hohe Perfektion im Endergebnis wird dennoch verlangt. Mit sich verschlechternden Bewertungen, verschlechtern sich sonst nämlich auch die Stundenlöhne gleich mal drastisch.

Diese Dinge entgehen vielen Anfängern häufig. Darum wollen wir sie hier noch einmal erwähnen. Es ist definitiv angenehm, von zu Hause aus zu arbeiten, und mit Schreiben sein Geld zu verdienen. Es erfordert aber auch eine hohe Konzentration, ein gerüttelt Maß an Übung und die Fähigkeit, Texte möglichst zeitnah perfekt formulieren zu können. Manches davon lernt man zwar mit der Zeit, ein wenig Begabung ist aber trotzdem äußerst hilfreich.

Erfahrung mit Textbroker.de

Wie eingangs schon erwähnt ist Textbroker.de eine der älteren Plattformen, die noch auf die Anfänge des Content-Hypes im Internet zurückgeht, als zahlreiche neue Webseiten aus dem Boden schossen und mit Affiliate-Werbung und Onlineshops plötzlich alle Geld einbringen sollten.

Hervorstechend bei Textbroker.de ist vor allem das umfassende Bewertungssystem, das jeden Text umfasst. Nicht nur der Auftraggeber eines Texts bewertet den Text nach bestimmten Kriterien (Fehlerfreiheit, Ausdruck, Zielgerichtetheit, Umsetzung der geforderten oder gewünschten Textinhalte), sondern auch Textbroker selbst.

Als Newbie in der Branche kann man durch die Mängel und den Support viel lernen. Umgekehrt ist aber jede Textbewertung auch ein Risiko, seine eigene Einstufung zu verschlechtern.

Die Preise pro Wort richten sich bei Textbroker nach der Qualitätseinstufung, die man persönlich erreicht. Diese Qualitätseinstufung errechnet sich ganz praktisch aus dem Durchschnitt der Qualitätsbewertungen der letzten abgegebenen Texte. Wer also ein paarmal nicht so gute Arbeit leistet, rutscht in seiner persönlichen Einstufung schnell nach unten  und verdient dann noch weniger Geld.

Für Autoren entsteht hier der Druck, einerseits möglichst schnell und produktiv andererseits auch möglichst gut und vor allem fehlerfrei zu arbeiten. Das ist machbar. Erfordert aber einen hohen Aufwand und persönlich eine Menge Einsatz. Selbst von den Profis kann kaum jemand länger als 5 – 6 Stunden am Stück wirklich gut und produktiv arbeiten. Auch das begrenzt die Verdienstmöglichkeiten insgesamt recht nachhaltig.

Möglicher Verdienst

Einen Vorteil bieten Plattformen natürlich gegenüber der freien Tätigkeit: Man kann ohne große Auftragsakquise Geld verdienen. Da die Auftraggeber zusätzlich auch den Auftragswert zunächst auf einem Treuhandkonto hinterlegen müssen, entfällt auch die oft mühsame und erfolglose Anmahnung von Beträgen nicht zahlender Auftraggeber.

In der Praxis spielt beides eine nicht zu unterschätzende Rolle. Zahlungsausfälle sind häufig, und vor allem bei kleineren Beträgen unter 100 Euro, oft nur mit großer Mühe wieder hereinzubringen.

Die Arbeitszeit ist aber dennoch verloren. Und selbst bei freien Textern mit guten Kontakten nimmt die Akquise einen recht großen Anteil der Arbeitszeit in Anspruch.

Dafür verdient man auf Plattformen in der Regel natürlich deutlich weniger Geld. Dieser Effekt relativiert sich allerdings in den letzten Jahren zunehmend, da auch freie Auftraggeber kaum mehr bereit sind, deutlich mehr zu bezahlen als sie auf einer Plattform bezahlen würden. Somit sind Plattformen wie Textbroker nicht die schlechteste Alternative.

Ein paar weitere Vorteile

Auszahlungen erfolgen ohne Probleme mit säumigen Zahlern einmal wöchentlich und sind immer pünktlich. Wer in einzelnen Bereichen spezialisiert ist, kann sich auch für Autorengruppen zu Spezialthemen bewerben. Wer Lust am Lektorieren hat, kann auch im Korrektorat mithelfen. Allerdings sind die Korrektoratsaufträge traditionell eher spärlich gesät und meist schnell vergriffen.

Fazit zu textbroker.de

Textbroker.de bietet eine Möglichkeit, ortsunabhängig und auch von zu Hause aus Geld zu verdienen. Man muss allerdings dafür in der Lage sein, sich an die Erfordernisse des Jobs anzupassen, und einen entsprechenden Leistungswillen und ein wenig Talent mitbringen.

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Quellen:

Bild: Oleksii Didok/shutterstock.com

Dmitry Poborchiy

Dmitry Poborchiy

B. Eng.

Dmitry ist der Gründer von Bonexo. Nach seinem Studium ist er selbständig geworden und beschäftigt sich jetzt mit der Optimierung von Finanzen für mehr Netto vom Brutto.

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2 Antworten

  1. Wo der Weg bei Textbroker wohl hinführt?
    Gerade hörte ich wieder von einem Fall, wo der Autor mit den Praktiken von Textbroker nicht einverstanden war und es per E-Mail zum Ausdruck brachte. Es gab von Textbroker dazu keine Erklärung, stattdessen wurde der Autor innerhalb kürzester Zeit von Stufe 3 auf Stufe 2 gesetzt. Einer Stufe, wo es kaum Aufträge gibt, von der Bezahlung ganz zu Schweigen. Bemerken muss man hier noch, dass der relativ neue Autor in der kurzen Zeit von dreiviertel seiner Texte mit super und gut bewertet wurde, (Kopie habe ich gesehen). Was so viel heißt, hier zielte Textbroker darauf ab, dass der Autor keine Texte mehr schreibt auf Stufe 2, was ja auch kein Wunder ist. Eventuell ein schlauer Weg um negativen Berichten zu umgehen, aber es gibt zu viel ehemalige Autoren, die Welt ist klein und das Internet unheimlich groß. Da gibt es keine Geheimnisse mehr.

  2. Textbroker??

    Was macht eine Firma, der die negativen Bewertungen nur so um die Ohren fliegen. Das Internet ist wie eine Glaskugel, da gibt es keine Geheimnisse, dafür ist die millionenfache Kommunikation online viel zu weit fortgeschritten.

    Für Textbroker gibt es hier ein ganz einfaches Mittel. „Man antwortet auf die Fragen der Autoren nicht mehr“! So können die meist sinnlosen, nach Worten ringenden Antworten auch nicht gegen sie verwendet werden, was allerdings die Arbeit des Autors ausbremsen kann, wenn sich Textbroker nicht um die Belange des Autors aufgrund seiner Anfrage entsprechend kümmert. So kann es passieren, dass sich der Autor mit einem Text blockiert, weil er an den Kunden eine Frage hat, dieser sich jedoch in dem angegebenen Zeitraum nicht meldet und der Autor somit den Text umsonst geschrieben hat.

    Das ganze nennt man dann: „Anonyme Zusammenarbeit“. Der leidtragende ist in den meisten Fällen immer der Autor.
    Es kam auch schon zur Sprache, dass der Kunde zu einem zurückgeschickten Text sagte: „Wir werden den Text nicht verwenden“? Wie kann das funktionieren, wenn der Kunde den Text angeblich nicht mehr zur Verfügung hat, der Text aber auf der Textbroker Plattform auch nicht mehr auftaucht?

    Ganz einfach: Der Kunde kopiert sich den Text bei der Vorlage und ändert ihn selbst ein wenig ab. So spart er das Geld, denn die meisten Kunden bei Textbroker haben mit Dagobert Duck nicht viel gemeinsam.
    Es ist einfach ein Jammer, dass so viele Schreiberlinge, aber auch Kunden nicht merken, was bei Textbroker abläuft.
    Textbroker?

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