Arbeiten als Flugkurier

Neben- und Studentenjobs gibt es wie Sand am Meer. Mindestens ebenso vielfältig ist das Spektrum der Nebentätigkeiten allein im Bereich des Kurierwesens. Das reicht zumal vom Fahrradkurier über den Postzusteller bis hin zum Pizzaboten. Geld verdienen als Flugkurier wäre eine dieser Möglichkeiten.

Ein wahrlich besonderer Job ist diese Tätigkeit, die nicht nur aufregend und abwechslungsreich, sondern auch noch gut bezahlt ist.

Was macht ein Flugkurier bzw. On Board Kurier?

Auf den ersten Blick wirkt der Job des Flugkuriers wie ein Ausschnitt aus dem Hollywood-Streifen. Mitten in der Nacht bekommt man einen Anruf von einem Unbekannten, der Dich in zwei Stunden auf dem Parkplatz eines Bürokomplexes treffen möchte.

Kaum angekommen bekommt man ein geheimnisvolles Päckchen in die Hand und erhält dabei den Auftrag, das nächste Flugzeug nach New York zu besteigen, um dort die mysteriöse Sendung abzugeben.

Zugegeben, bei weitem nicht jeder Auftrag entspricht diesem Klischee des Agententhrillers, aber nichtsdestotrotz laufen die meisten Aufträge im Leben eines Flugkuriers mit leicht veränderten Vorzeichen nach diesem Muster ab.

Die Aufgabe ist es, eine Sendung von A nach B zu begleiten und dabei dafür zu sorgen, dass diese Sendung binnen kürzester Zeit vom Adressaten persönlich in Empfang genommen wird. Der Weg führt dabei quer durch die Bundesrepublik, nicht selten aber auch in das europäische Ausland oder sogar nach Übersee.

Beliebter Nebenjob: Meinungsumfragen beantworten und Geld verdienen

Bezahlte Online-Umfragen sind Befragungen zu unterschiedlichen Themen, bei denen die Meinung oder die Vorlieben der Teilnehmer abgefragt werden. Da die Beantwortung der Fragen Zeit kostet, wird im Gegenzug vom ausfĂĽhrenden Unternehmen eine VergĂĽtung angeboten. Damit soll der zeitliche Aufwand der Teilnehmer fĂĽr die Beantwortung der Fragen entschädigt werden.

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Wie bekomme ich einen Job als Flugkurier?

Die knappen Jobs bekommt man am ehesten, wenn man bereits in irgendeiner Form als Kurier für ein Unternehmen arbeitet, das auch Flugkurierdienstleistungen anbietet. Alternativ hält man Ausschau nach Stellenausschreibungen von großen Fluggesellschaften oder man bewirbt sich initiativ bei einschlägigen Dienstleistern wie:

Warum werden ĂĽberhaupt Flugkuriere eingesetzt?

In Anbetracht der Tatsache, dass Flugkuriere für ihre Arbeitszeit bezahlt werden müssen, und auch die Flüge mitunter nicht billig sind, stellt sich die Frage: Warum überhaupt der ganze Aufwand? Geht das nicht auch mit der normalen Luftpost?

Die Lösung ist recht einfach, denn es gibt Dinge, die sind entweder zu wichtig, zu teuer, zu vertraulich oder gar zu zeitsensibel, sodass die persönliche Begleitung durch einen Flugkurier die beste Lösung ist. Zu den typischen Sendungen, fĂĽr die Flugkuriere verantwortlich sind, zählen daher unter anderem:

  • Urkunden und Vertragsdokumente, die vor Ort pĂĽnktlich und in Schriftform vorliegen mĂĽssen.
  • Wertgegenstände wie Luxusuhren, Edelmetalle oder Gemälde, die auf keinen Fall abhandenkommen dĂĽrften.
  • Medikamente, Blutkonserven oder gar lebenswichtige Organe, die jederzeit optimal behandelt werden mĂĽssen.
  • Empfindliche und wertvolle Maschinenteile und Elektrogeräte, die schnellstmöglich benötigt werden oder der Geheimhaltung unterliegen.

Welche Anforderungen muss ich fĂĽr den Job als Flugkurier erfĂĽllen?

Da wertvolle Fracht binnen kurzer Zeit zuverlässig und flexibel transportiert werden muss, ist freilich nicht jedermann für den Job als Flugkurier geschaffen.

Wer diesen aufregenden Job, bei dem ganz nebenbei die halbe Welt bereist werden kann, ausfĂĽhren möchte, sollte daher die folgenden Anforderungen möglichst exakt erfĂĽllen:

  • Starke nerven und konsequentes Handeln unter Druck
  • Stressresistenz, auch wenn einmal alles schiefgeht
  • Hervorragender Orientierungssinn
  • Talent fĂĽr Planung und Organisation
  • Spontanität und Flexibilität im Hinblick auf die Arbeitszeiten
  • Absolute Zuverlässigkeit
  • FlieĂźendes Englisch
  • Am besten weitere Fremdsprachenkenntnisse
  • Keine Vorstrafen (um Probleme am Zoll zu vermeiden)

Wie viel Geld kann ich als Flugkurier verdienen?

Die Höhe des Verdienstes ist variabel und unterscheidet sich von Transport zu Transport mitunter sehr stark. In den meisten Fällen werden die Kurieraufträge über Tagespauschalen abgerechnet. Bei Inlandsflügen liegt diese Pauschale meist im Bereich zwischen 200 und 300 €. Längere Flüge mit einer Dauer von 3 bis 6 Stunden werden hingegen gerne schon einmal mit 300 bis 400 € vergütet.

Ausreißer nach oben sind insbesondere bei Interkontinentalflügen selbstverständlich die Regel. Hinzu kommen die Flugkosten und Spesen, die ebenfalls durch den Auftraggeber gezahlt werden. Als Flugkurier mit einem guten Ruf kann man somit zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Euro im Monat verdienen.

Welche Nachteile bringt der Job mit sich?

Der größte Haken ist wohl, dass die Anzahl der Jobs als Flugkurier stark begrenzt ist und man Glück haben muss, um einen solchen zu ergattern. Weiterhin muss man sich dessen bewusst sein, dass man im Grunde immer im Bereitschaftsdienst ist, und es durchaus sein kann, dass man einen Anruf bekommt und binnen kurzer Zeit am Flughafen sein müssen.

Je nach Auftrag bekommt man vom jeweiligen Zielland auch nicht viel zu sehen.

Fazit

Der Job des Flugkuriers ist spannend, abwechslungsreich und gut bezahlt. Wer also spontan, zuverlässig und stressresistent ist, sollte ruhig einmal mit einer Initiativbewerbung sein Glück versuchen.

FAQ:

Wie viel verdient man als Flugkurier?

Ein Flugkurier wird meist pro Einsatz bezahlt. Der Verdienst reicht dabei von ca. 200€ bis 400€ pro Einsatz.

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Quellen:

Bild: pixmeeup/shutterstock.com

Dmitry Poborchiy

Dmitry Poborchiy

B. Eng.

Dmitry ist der Gründer von Bonexo. Nach seinem Studium ist er selbständig geworden und beschäftigt sich jetzt mit der Optimierung von Finanzen für mehr Netto vom Brutto.

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3 Antworten

  1. Guter Einstieg ins Thema. Lediglich das thema Bezahlung ist völlig falsch beschrieben. Jedenfalls in meiner Firma bekommem wir 200 € pro Auftrag- egal wohin, inkl. Spesen und Anreise
    Kosten zum Briefing. Dass man davon leben kann, ist also ein Gerücht. Aber es ist eine wundervolle Nebentätigkeit, wo man gutes tut (Knochenmarkspende) und dabei die Welt bereist. Ein etwas längerer Aufenthalt auf eigene Rechnung ist auch möglich.

    1. Hallo Stefan,
      ich schreibe meinen Vornamen mit “ph” und habe ebenfalls Erfahrung. Als ich dann 2017 ein Problem bekam (ich kam mit einem neuen Mietwagen in Aquaplaning), hörte ich “fĂĽrs Erste” auf. Aber ich möchte keine Sekunde missen. SĂĽd-Korea, USA, Chile, Dubai etc. Es war immer sehr spannend. Und, das mit der Bezahlung stimmt. Pauschale, egal was passiert. War eine tolle Lebenserfahrung und, ich bin nicht sicher, ob ich es nicht noch einmal versuche.
      GrĂĽĂźe aus Hamburg

    2. Hallo Stefan – bei welcher Firma bist du? Denn was fĂĽr mich den Job sehr interessant macht, ist die Möglichkeit, auf eigene Kosten ein paar Tage dranzuhängen. Das geht aber nicht bei allen Firmen.

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