Fahrradkurier – Verdienst, Voraussetzungen, Bezahlung

In einer Stadt ist niemand schneller als der Fahrradkurier. Es ist erwiesen, dass bei kurzen Strecken der Fahrradfahrer dem Autofahrer haushoch überlegen ist. Ein echter Knochenjob mit einem ungeheuren Suchtpotential.

Es ist jedoch sinnvoll, einem solchen Job nur in einer Mittel- oder Großstadt nachzugehen, da dann auch genügend Aufträge reinkommen, sodass man von dem Job auch leben kann.

Was brauche ich, um Fahrradkurier werden zu können?

Kondition

Ein Fahrradkurier fährt im Schnitt zwischen 50 und 100 km pro Tag. Nicht immer handelt es sich um gerade und ebene Strecken. Um bei jedem Wind und Wetter, auch wenn es steil bergauf geht, schnell unterwegs zu sein, sollte man vorher schon viel mit dem Fahrrad gefahren sein.

Ortskenntnise

Eine weitere wichtige Voraussetzung für einen Fahrradkurier ist natürlich eine exzellente Ortskenntnis. Wenn man ständig halten muss, um den richtigen Weg auf einer Karte zu suchen, dann kann man die Aufträge nicht wirklich schnell erledigen. Das Motto Zeit ist Geld gilt für Fahrradkuriere. Google Maps hilft in Großstädten immer weiter!

Fahrrad

Meist muss der Fahrradkurier sein Fahrrad selbst stellen. Das bedeutet, man braucht ein gutes, leichtes und schnelles Rad. Dazu gehört auch, dass man Equipment dabei hat, um kleinere Reparaturen schnell durchführen zu können.

Beliebter Nebenjob: Meinungsumfragen beantworten und Geld verdienen

Bezahlte Online-Umfragen sind Befragungen zu unterschiedlichen Themen, bei denen die Meinung oder die Vorlieben der Teilnehmer abgefragt werden. Da die Beantwortung der Fragen Zeit kostet, wird im Gegenzug vom ausführenden Unternehmen eine Vergütung angeboten. Damit soll der zeitliche Aufwand der Teilnehmer für die Beantwortung der Fragen entschädigt werden.

Top 3 Anbieter von bezahlten Umfragen:

AnbieterAuszahlungArt der AuszahlungTest
Myiyo ab 20 €PaypalTestzum Anbieter
MeinungsOrtab 2,5 €PayPal, ProdukttestsTestzum Anbieter

Wo finde ich Jobs als Fahrradkurier?

Hier findet man offene Stellen für Fahrradkuriere:

Auf den üblichen Stellenbörsen und in Lokalzeitungen. Oft bekommt man auch über Vitamin B einen Job. Biete Deine Dienste initiativ Apotheken oder Kanzleien in einer Großstadt an.

Für wen arbeite ich als Fahrradkurier?

Die meisten Fahrradkuriere arbeiten auf selbstständiger Basis. Man bekommt meist von mehreren Kurierdiensten Aufträge per Funk.

Mögliche Arbeitgeber für einen Fahrradkurier sind zum Beispiel Apotheken, Kanzleien oder Pizzabuden. Es gibt auch Kurierdienste, die einen Fahrradkurier in einem klassischen Arbeitsverhältnis anstellen. Das ist aber eher die Ausnahme.

Was kann ich damit verdienen?

Die Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Die meisten Dienste bieten einen Stundenlohn von ca. 10€ und dazu einen Bonus pro Auftrag, sodass man auf einen Stundenlohn von ca. 20€ kommt.

Wenn man auf selbstständiger Basis arbeitet, dann ist der Verdienst als Fahrradkurier abhängig von der Auftragslage, und von den Stunden, die man leistet.

Im Auge behalten sollte man auch, dass man ab einem gewissen Einkommen Einkommen- und eventuell Gewerbesteuer zu entrichten hat. Einen Gewerbeschein muss man sich natürlich vorher besorgen. Der ist gegen eine Gebühr vom Amt ohne größeren Aufwand zu bekommen.

Für wen ist der Job als Fahrradkurier zu empfehlen?

Für Studenten, Arbeitslose und für Leute, die sich etwas nebenher verdienen wollen und körperlich sehr fit sind. Als Beschäftigung in Vollzeit ist der Job als Fahrradkurier nicht für jeden zu empfehlen.

FAQ:

Wie viel verdient man als Fahrradkurier?

Die meisten Dienste bieten einen Stundenlohn von ca. 10€ und dazu einen Bonus pro Auftrag, sodass man auf einen Stundenlohn von ca. 20€ kommt.

Du hast noch offene Fragen? Dann schreib uns einen Kommentar!

Quellen:

Bild: Pressmaster/shutterstock.com

Dmitry Poborchiy

Dmitry Poborchiy

B. Eng.

Dmitry ist der Gründer von Bonexo. Nach seinem Studium ist er selbständig geworden und beschäftigt sich jetzt mit der Optimierung von Finanzen für mehr Netto vom Brutto.

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